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conmotion auf dem 11. Tag der deutschen Luft- und Raumfahrt des BDLI in Dresden

Auch auf dem 11. Tag der deutschen Luft- und Raumfahrtregionen des BDLI-Regionalforums, welcher am 16. Juni 2016 in Dresden stattgefunden hat, war die conmotion GmbH vertreten. Das Motto der diesjährigen Tagung war „Digitalisierung der Luft­ und Raumfahrtrepublik Deutschland“.  In guter Gewohnheit nutzen wir diese regelmäßige Chance des Treffens, um uns mit Vertretern der Luft- und Raumfahrt auszutauschen und aktuelle Herausforderungen und Trends zu diskutieren.

 

DLR_BDLIIn diesem Jahr stand die Tagung ganz im Zeichen von Industrie 4.0, wie auch in anderen Branchen aktuell ein Megatrend, wozu auch die Vorträge, Elevator-Pitches und Podiumsdiskussionen stattfanden. Nach einer Begrüßung durch Andreas Sedlmayr (Mittelstandsbeauftragter und Vorsitzender des BDLI-Regionalforums), Martin Dulig (Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Sachsen) und Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt) wurden intensiv die Herausforderungen, Chancen und Risiken, welche mit Industrie 4.0 verbunden sind, veranschaulicht und dargestellt. Dabei handelte es sich sowohl um Fragestellungen, wie Industrie 4.0 generell in der Luftfahrt anzuwenden ist, aber auch um die damit verbundenen Auswirkungen auf die Zulieferkette. So sind im Falle von Industrie 4.0 auch immer neue Geschäftsmodelle zu berücksichtigen, welche entwickelt werden müssen, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Außerdem muss der Ansatz von Industrie 4.0 in die unternehmensinternen Systeme integriert werden und dieses Vorgehen hängt auch immer mit der Firmengeschichte zusammen, im Sinne von was wird produziert, wie wird produziert, etc.. Zudem ist es essentiell vor dem Einsatz von Industrie 4.0 eine klare Idee zu entwickeln, welche Daten und wie diese verwendet werden sollen.

Ein zweiter Aspekt der Tagung ist das autonome Fliegen gewesen, welches besonders in der Podiumsdiskussion zwischen Michael Walz (Airbus D&S) und Dr. Reiner Stemme (REINER STEMME Utility Air-Systems GmbH) aufgegriffen wurde. Dabei wurde deutlich, dass die Technik bereits generell soweit ist, es allerdings gewaltige bürokratische Aufwände gibt, die noch abzuarbeiten sind. So werden die bereits existierenden Systeme schrittweise eingeführt, wodurch grob bis zum Jahr 2025 – 2030 damit zu rechnen sein wird, dass man in unbemannten Personenflugzeugen Platz nehmen kann.

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